Schneebälle lassen nicht immer an den Winter denken. Auch das Gärtnerherz schlägt höher, wenn vom Schneeball die Rede ist. Die winterharten Ziergehölze wachsen schnell und zeigen im Mai, warum sie den Namen Schneeball verdienen. Die Blüten erscheinen auffällig und beinahe kugelrund. Neben dem klassisch weißen Schneeball sind auch Rosa- und Blautöne gefragt. Im Herbst zeigt die Pflanze eine hübsche Rotfärbung. Gießen Sie die Schneebälle reichlich und wählen einen halbschattigen Standort.
Der Immergr.Kissenschneeball bildet hellrosane, stark duftende Blüten von Mai bis Juni.
Dekorative dunkelblaue Früchte ab September.
Viburnum davidii wächst kissenförmig und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 40 - 60 cm und wird bis zu 0,8 - 1 m breit.
In der Regel wächst er 5 - 15 cm pro Jahr. Habitus: Kleinstrauch.
Der Immergr.Kissenschneeball ist immergrün.
Seine lanzettlichen Blätter sind dunkelgrün.
Die Pflanze hat einen mittleren Wasserbedarf.
Gedeiht optimal in normalem Gartenboden in sonniger bis halbschattiger Lage.
Der Immergr.Kissenschneeball weist eine gute Frosthärte auf.
Ihren deutschen Namen erhielten diese Sträucher nach ihren Blütendolden, die wie Schneebälle aussehen. Der Gattungsname Viburnum leitet sich von lateinischen Wort 'viere' für flechten ab. Schneeballzweige sind recht biegsam und dienten früher als Flechtwerk.
In der Volksheilkunde nahm man einen Aufguss aus den Blättern des Wolligen Schneeballs als Gurgelwasser sowie bei Erkrankungen von Mund und Rachen. Die Früchte nutzte man als abführendes Mittel, was allerdings nicht selten zu Vergiftungen geführt hatte.
Tipp: